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Freitag, 19. August 2011

Die erste Woche

Nun bin ich endlich in den USA angekommen. Mir geht es hier total gut und ich fühle mich sehr wohl. Meine Gastfamilie ist auch total nett. Mit David und Naomi verstehe ich mich super. Mit den Jungs habe ich leider noch nicht so viel Kontakt. Sie sind nicht so oft da, aber das wird sicher noch.

Alles startete eigentlich mit dem Flug. Das war total interessant. Ich bin noch nie so lange in einem Flugzeug geflogen. Wir Austauschschüler konnten uns so auch unterhalten. Jeder hatte auch seinen eigenen kleinen Computer. Wir konnten Filme schauen, Musik hören oder Spiele spielen. Das Beste war aber die Kamera, die am aussen am Flugzeug befestigt war. Ich hab lange Zeit einfach nur den Bildern zugeschaut. Das war total schön.

Als wir dann gelandet waren hiess es erstmal warten. Wir mussten nämlich zuerst durch den Zoll. Nachdem wir das geschafft hatten ging es ziemlich zügig weiter. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt. Dann wurde meine Gruppe mit dem Bus in ein Hotel nach New York gebracht. Dort hatte meine Gruppe (BOSTEN) nur eine Stunde Zeit. Wir konnten etwas trinken. Dann ging es in den Bus. Wir fuhren ca. 4-5 Stunden nach Bosten. Dort war nämlich mein Arrival-Camp.

Am Abend wurde dann (zum Glück) nicht mehr viel gemacht. Ich war mit einer Chinesin im Zimmer. Das war sehr interessant. Am Nächten Tag hatten wir dann erstmal eine Vorbereitung. Das war nochmal ganz hilfreich. Um 15 Uhr trafen wir dann endlich unsere Gastfamilien. Ich war total glücklich.

Lars ein anderer Austauschschüler aus Deutschland kam für das Wochenende mit zu meiner Gastfamilie. Seine Gastfamilie war noch auf eineSeminar und konnte ihn erst am Montag abholen. Das war aber echt schön. Er hat sich auch gut mit den Jungs verstanden. Am Wochenende lernte ich auch gleich Stephanie und zwei Brüder von Naomi kennen.

Besonders interessant war die Kirche. Die Kirche ist total anders, wie die Kirche in Deutschland. Alles ist lauter und abwechslungsreicher. Die Musik ist moderner. Alle stehen auf, klatschen, heben die Hände hoch und tanzen manchmal ein bisschen. Bei den Gebeten wird reingerufen, bei der Predigt können die Leute auch was sagen und der Pastor redet sehr laut. Aber ich mag es. Es ist natürlich sehr ungewohnt für mich.
Aber ich sage es mal so: Nicht besser, nicht schlechter, einfach anders.

Hier ist es ziemlich heiss. So zwischen 30 bis 40 Grad Celsius. Ich kann es nicht genau sagen.

Ich habe auch schon ein paar Dinge erlebt. Ich habe Diane (AFS Mitarbeiterin) getroffen. Sie ist für mich in diesem Jahr zuständig. Wir waren Pizza essen und am Meer. Ausserdem waren wir in einem kleinen schönen Laden. Ich habe auch ihre 3 Katzen und ihren Hund kennengelernt. Total liebe Tiere. (It was very awesome.) Ausserdem war ich einmal mit David und einmal mit Naomi im Bus unterwegs. Auch total schön. Man wird hier auch von Leuten angesprochen, die man nicht kennt. Es wird viel geredet. Die Leute leben hier mehr miteinander.

Die Schule startet am 30. August. Am Dienstag werde ich meine Fächer auswählen. Ich musste hier auch nochmal den TB-Test machen, habe noch eine Impfung bekommen, musste einen Englischtest schreiben und eine Masse an Formularen ausfüllen. Aber immerhin habe ich das jetzt geschafft. Als Sport werde ich wahrscheinlich Tennis nehmen. In das Volleyball Team zu kommen ist sehr sehr schwierig. Tennis kann man auch spielen, wenn man es noch gar nicht kann (wie ich :-)).

Heute hat David mich auf dem Motorrad herumgefahren. Wir waren eine Stunde unterwegs. Es war total schön. Er hat mir einiges gezeigt. Naomi kocht gerade und David ist mit seinem Sohn Datyn bei dem Football Training. Sehr interssant- am Mittwoch habe ich auch mal zugeschaut.

Ja hier strömen viele neue Eindrücke auf einen ein. Ich genieße die Zeit bis jetzt total. Es ist total schön. Ich bin schon ein bisschen vor der Schule aufgeregt. Aber ich freue mich auch darauf. Dort lerne ich endlich auch Menschen in meinem Alter kennen.

Ja das wars fuers erste aus den USA.

Dienstag, 9. August 2011

Goodbye oder Auf Wiedersehen Deutschland :-)

Jetzt bin ich nur noch zwei Tage in Deutschland, bis ich für 11 Monate das Land verlasse. Ich bin schon sehr gespannt, was ich alles erleben werde. Eigentlich sind schon so gut wie alle Vorbereitungen getroffen (bis auf das Koffer Packen). Das Visum ist da, ich habe ein Bankkonto, ein Handy, Kontakt zur Gastfamilie und zu Diane (meine Beraterin von AFS). Zu ihr kann ich auch noch kurz etwas schreiben. Diane ist 60 Jahre alt und wohnt nicht weit weg von mir (also von meiner Gastfamilie). Ich treff mich einmal im Monat oder öffter mit ihr und kann zu ihr gehen, wenn ich irgendein Problem habe. Sie hat mir auch schon sehr nett geschrieben.

Ich habe auch schon zwei tolle Abschiedspartys hinter mir. Eine Party mit meinen Freunden und eine mit meiner Familie und Verwandtschaft. Danke auch nochmal für die Geschenke und die lieben Karten und Briefe. Ich hab mich sehr gefreut und hatte gar nicht damit gerechnet. In dem Wort Abschiedsparty steckt natürlich auch das Wort Abschied drin. Das steht jetzt natürlich auch an. Es ist ganz schön schwer alle lieben Menschen hier zurückzulassen.

Langsam kommt natürlich auch die große Aufregung. Wird alles klappen? Werde ich sehr Heimweh bekommen? Komme ich gut mit der ganzen Gastfamilie zurecht? Doch natürlich ist auch die Freude riesig. Ich darf ein Jahr in die USA. Ich darf neue Menschen und eine andere Kultur kennenlernen. Und ich werde zu einer so tollen Gastfamilie kommen.

Am Donnerstag werde ich um 10:25 Uhr in den Flieger steigen. Ich muss aber schon 4 Stunden vorher da sein. Das bedeutet für meine Familie und mich um 4 Uhr morgens zu starten. Ich komme um 12:45 Ortszeit in New York an. Von dort werde ich mit dem Bus nach Bosten fahren. Dort wird zuerst eine Vorbereitung sein. Mit Leuten aus ganz verschiedenen Ländern (Italien, Norwegen, Schweiz, China,...) habe ich sogar schon Kontakt. Diese werde ich dort nämlich auch noch näher kennenlernen.

Ja das wars von mir zum letzten Mal aus Deutschland (zumindest vor meinem Austaschjahr). Ich weiß noch nicht, wann ich dort zum schreiben kommen, aber ihr werdet von mir hören. :-)