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Freitag, 18. Mai 2012

A normal day...

Man sollte es bei all meinen Erlebnissen kaum glauben, aber es gibt tatsächlich auch einen "normalen" Schultag. Eigentlich jede Woche von Montag bis Freitgag. Am Wochenende ist fast immer etwas Besonderes los, aber unter der Woche ist es einfach der Alltag. :) Da der hier ja auch anders, als in Deutschland, für mich ist werde ich jetzt auch mal darüber schreiben.

Jeden morgen stehe ich um 6:30 Uhr auf. Um 7:40 mache ich mich dann auf den Weg zur Bushaltestelle. Was gut ist: Naomi ist Busfahrer und fährt genau den Bus, den ich jeden Morgen zur Schule nehme. Das ist dann immer lustig. Manchmal bring ich ihr Kaffee zum Bus (Total lieb von mir ;)). Im Bus gibt es auch das ein oder andere lustige Erlebniss. Es gibt echt interessante Menschen in der Welt, die einen zum Lachen bringen können. Fragt mich nach dem Jahr. Das Zauberwort heißt: Busstorytime.
Um 8:20 startet dann die Schule. In Deutschland wäre das die zweite Stunde, aber nicht zu früh freuen. Die Schule endet hier um 3 Uhr am Nachmittag.

Ich bin hier ein "Junior" was in Deutschland ein 11. Klässler wäre. In einer High School ist es auch ziemlich anders, als in einer Deutschen Schule. Manches finde ich besser, manches schlecht und manches kann ich nicht beurteilen. Zuerst geht es zum "Homeroom". Das ist von 8:20 bi 8:30. Es wird kontrolliert, ob man da ist. "Attendence" Dann müssen wir aufstehen und zur Flagge schwören (Ich glaube jedenfalls, dass schwören das richtige Wort ist. "I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one nation under God, indivisible, with liberty and justice for all." Mit der Zeit kann man das natürlich auswendig. :) In Deutsch heißt es laut Wikipedia: Ich schwöre Treue auf die Fahne der Vereinigten Staaten von Amerika und die Republik, für die sie steht, eine Nation unter Gott, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für jeden." Was hier auch auffällt: In so gut wie jedem Klassenzimmer gibt es eine US Flagge.

Nach dem Homeroom geht es zu der ersten Klasse. Hier hat jeder Schüler einen anderen Stundenplan. Man kann sich die Fächer aussuchen. Aber das ist auch nicht so einfach. Man kann sich halt einen Mathelevel, eine Englischklasse, eine Physik/ Bio oder Chemestry Klasse aussuchen. Von jeder Gruppe muss man ein Fach haben. Die meisten 11. Klässler können keine freien Fächer wählen, weil sie Sport machen müssen und ein Projekt fürs College. Da ich aber ein Austauschschüler bin und die Klasse in Deutschland wiederholen werde, konnte ich 2 Wahl-Fächer aussuchen. Hier hat man auch jeden Tag den genau gleichen Stundenplan, außer Mittwochs, aber das ist zu kompliziert zu erklären. Meiner ist: Tonen, Spanisch, US-History, Mathe, Instrument, Englisch (World Literature). Jeder hat nur 6 Fächer. Um 11:30, 12 oder 12:30 hat man Lunch.

Das Lehrer-Schüler Verhältniss ist hier auch anderst. Die Lehrer sieht man mehr als Freunde. Aber auch als Respektsperson. Der Unterricht ist auch lockerer. Es ist hier in manchen Fächern total normal sich nicht zu melden. Da musste ich mich am Anfang schon daran gewöhnen. Im Allgemeinen ist Respekt hier groß. Man hat Respekt vor dem Lehrer un vor den Mitschülern. Das Mobbing, das es in Deutschland manchmal gibt, habe ich hier nicht so sehr wahrgenommen. Wir hatten auch einen Lehrer, der noch in der Ausbildung war. Er war vor einer Woche (auch sein Geburtstag) das letzte Mal da. So haben wir eine Geburtstagsparty für ihn gemacht. Das hat total viel Spaß gemacht.

Ja wenn die Schule dann rum ist, gehts nach Hause. Normalerweise komme ich zwischen 3 und 4 heim. Dieses Quarter habe ich keine Clubs oder keinen Sport, den ich spiele. So komme ich direkt nach Hause. Es gibt hier immer viele Hausaufgaben. So muss ich erst mal mindestens 1 Stunde lernen. Hausaufgaben gibts hier definitive mehr als in Deutschland. Danach esse ich normalerweise. Und so ist es oft schon 6pm.

Hört sich langweilig an? Ja manchmal ist es das. Aber allein die Schule macht Spaß. Eine Stunde Klavier spielen- das habe ich in Deutschland halt in meiner Freizeit gemacht. Oder Tonen? Das macht auch total viel Spaß. Mein Geschichtslehrer ist auch echt super. Sein Unterricht ist locker, interessant und so lustig. Außerdem gibt er uns auch manchmal die letzten 5 oder 10 Minuten, um nichts zu machen. Das bedeutet Zeit um mit meinen Freunden zu reden. In Spanisch schauen wir jeden Freitag einen Film. Mathe ist Arbeit. Englsich ist mehr, wie eine große Disskussion über alles. Jedenfalls mit dem Lehrer in der Ausbildung. Man kann so viel in der Schule lachen. Deshalb geht ein Schultag auch echt total schnell vorbei.

Flagge in der Schule

Party für Mr. Lancia (Lernender Lehrer)

Mein Locker

Key Board Klasse
Spanish Arbeit

Schuh, den ich im Tonen gemacht habe

Das hab ich auch getont. 
Klassenzimmer (Homeroom)

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